Stadtrundgang „Kicker, Trainer und Mäzene – Nullfünf und seine jüdischen Mitglieder“
Unser Stadtrundgang „Kicker, Trainer und Mäzene – Nullfünf und seine jüdischen Mitglieder“ im Rahmen der Mainzer Erinnerungswochen war ein voller Erfolg.
Über 25 interessierte Personen fanden sich pünktlich um 11.00 Uhr am Gründungsort des heutigen 1. FSV Mainz 05 ein.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Ronald von FC Ente Bagdad starteten wir mit unseren Ausführungen.
Neben dem Gründungsort, an dem einst das Café Neuf stand und das über viele Jahre hinweg Dreh- und Angelpunkt des Vereins war, besuchte die Gruppe sieben weitere Orte in der Alt- und Neustadt.
Die von uns angesteuerten Orte hatten fast alle keine große städtebauliche Bedeutung und sehen heute teilweise nicht mehr so aus, wie sie es bis zur Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg taten. In unserem Rundgang standen vielmehr die Menschen und Nullfünfer im Fokus, die dort einst gewirkt und gelebt haben – eine etwas andere Herangehensweise abseits der großen Blickfänger unserer Stadt.
In dem zweieinhalbstündigen Rundgang erfuhren die Teilnehmer*innen viel Wissenswertes über die Nullfünfer und deren Verbindungen zu Mainz 05, aber auch über ihre Werdegänge und Schicksale.
Außerdem sprachen wir ausführlich über Mainz 05: wie der Verein aufgestellt war, wo er sein Zuhause hatte, wie er sich entwickelte und welche Auswirkungen der Nationalsozialismus auf ihn hatte.
Vielen Dank an das Durchhaltevermögen aller Teilnehmer*innen, die trotz eisiger Temperaturen den Rundgang mit uns absolvierten und uns am Ende ein sehr herzliches Feedback gaben.
Ebenfalls vielen Dank an Ente Bagdad für die Möglichkeit, unseren Stadtrundgang im Rahmen der Mainzer Erinnerungswochen durchführen zu können.
Nie wieder! Jeden Tag. Für immer.








