Mainzer Erinnerungswochen 2025

Am 04. Februar 2025 fand im Rahmen der Mainzer Erinnerungswochen eine spannende Veranstaltung unter dem Titel „Sport und Erinnerungsarbeit – Wie gehen Vereine mit der eigenen Vergangenheit in der NS-Zeit um?“
Nach einleitenden Worten der Organisatoren des @bistum legte Franziska Kaiser mit einem Vortrag über die „Sportvereinskultur zwischen Weimarer Republik und NS-Diktatur“ los und lieferte spannende Einblicke in den Sport der Zwanziger und Dreißiger Jahre in Mainz und der Region.
Im Anschluss nahmen auf dem Podium Petra Tabarelli (Archivarin & Historikerin), Henrik Drechsler (Haus des Erinnerns), Matthias Thoma (Leiter des Eintracht Frankfurt Museum) sowie Nils Friedrich (Vertreter Es war einmal – Fanzine) Platz. Die gut zusammen gestellte Runde plauderte unter der Moderation von Wortpiratin Mara Pfeiffer über eine Stunde über die Rolle der Fans in der Erinnerungsarbeit, die Verantwortung der Vereine bzgl. der Aufarbeitung ihrer Geschichte und wie wichtig es ist die richtigen Lehren daraus zu ziehen.
Wichtiger Abend der leider zu schnell vorbei ging, hätte in der Zusammensetzung ohne weiteres noch weiter diskutiert werden können. Verdient gehabt hätte die Veranstaltung allerdings ein größeres Publikum. Ca. 40 interessierte Zuhörende sind zwar durchaus eine schöne Zahl, allerdings wären gerade für diese wichtige Thematik noch ein paar aufmerksame Augen und Ohren Wünschenswert gewesen. Vielleicht ergibt sich irgendwann eine Neuauflage oder Fortsetzung.
Wir danken für die Einladung den Organisatoren!

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